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KSR-Sitzung vom 29. November 2018

Erste Amtsdauer des KSR-SG endet am 31. Dezember 2018. Die letzte Sitzung dieser Amtsdauer setzte zwei Schwerpunkte: • die Digitalisierung • die Arbeit des KSR-SG in den zwei Jahren

29. November 2018

Erste Amtsdauer des KSR-SG endet am  31. Dezember 2018.

Die letzte Sitzung dieser Amtsdauer setzte zwei Schwerpunkte:
• die Digitalisierung
• die Arbeit des KSR-SG in den zwei Jahren

Zur Digitalisierung
Roboter in Service und Pflege
Die Mitglieder des KSR-SG beteiligten sich vorgängig der 4. Sitzung an der Studie des IKOA (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Alter) der Fachhochschule St. Gallen. Während rund einer Stunde waren Fragen zu beantworten, welche Gefühle bei älteren Menschen aufkommen, wenn anstelle von Fachkräften Roboter den Service und die Pflege übernehmen, wie dies beispielsweise in Japan ernsthaft überlegt wird bzw. angewandt wird.

Referat : „Digitalisierung Alter?“
Frau Dr. Esther Ruf von der FHS erläuterte die Ergebnisse einer Studie der IKOA zu diesem Thema.
Es ist von grosser Wichtigkeit, den Nutzen der digitalen Dienstleistungen für Menschen 65+ zu kennen, da die Gefahr besteht, dass diese Altersgruppe durch die digitalen Dienstleistungen ausgeschlossen wird.
An der Studie beteiligten sich Personen aus 19 Kantonen, vornehmlich aus der Ostschweiz zwischen 65 und 96 Jahren.

Ergebnisse: Die meist benutzten digitalen Dienstleistungen (DD) sind: Internetinformationen, Bank- /Geldautomaten und E-Banking, weil sie schnell, zeit- und ortsunabhängig sind. Self-scanning im Supemarkt bereitet noch etliche Mühe. Ein Grossteil der Befragten (65 – 80 Jahre) fühlt sich wohl bei der Nutzung DD. Als Nachteil werden genannt: Abbau von Arbeitsstellen und der menschliche Kontakt.

Fazit:
• Menschen 65+ ist keine homogene Gruppe.
• Die meisten Befragten fühlen sich wohl mit der Nutzung DD.
• Hingegen wünschen sich viele Unterstützung bei der Nutzung.
• Sehr viele Befragte bemängeln den menschlichen Kontakt und befürchten Benachteiligung von Nicht-Nutzern.

Die Arbeit des KSR-SG während der ersten Amtsdauer (2017/18)
Der KSR-SG hat sich in den ersten zwei Jahren seines Bestehens beim Kanton und den Gemeinden einen Namen geschaffen. Dazu beigetragen haben bestimmt die Umfrage zur Altersarbeit in den Gemeinden und die daraus resultierenden Arbeitsgruppen „Altersleitbild“ und „Wohnen im Alter“, aus denen wertvolle Recherchen fruchteten. Die Beschäftigung mit diesen Themen zeigten die Grenzen des KSR-SG auf, der kein Fachgremium ist, vielmehr als Beratungs- und Anlaufstelle sowie als Dienstleister Impulse gibt.

Die zweijährige Erfahrungsphase liess erkennen, dass der KSR-SG seine Arbeit immer wieder hinterfragen muss, um mehr Effizienz und Publizität zu erreichen. Letzteres soll neben der Homepage
( kantonaler-seniorenrat-sg.ch ) mittels regelmässiger Berichte in den lokalen Printmedien des Kantons St. Gallen erfolgen.

Leider war der KSR-SG dezimiert durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Fritz Buchschacher und Prof. Dr. Peter Gross , auf deren grossen Erfahrungsschatz der KSR-SG verzichten musste.